INSTALLATION
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KU22 9611 1806
KINOTAPH 
PERSPEKTIVEN AUF PROJEKTIONEN 




ANKERBROTFABRIK
ANKERSAAL
1100 WIEN
25.20.2020











Es läuft ein Film auf zwei Projektoren, sie sind zueinander gerichtet. Über Rückprojektionsflächen wird das Licht parallel auf die Blase geworfen. Über die Fläche der Blase selbst spiegeln sich im scheinbar Inneren des Objekts die auf sie projizierten Bilder, welche sich je einmal auf den Kopf drehen.



Um auf der transparenten Hülle ein gleichmäßig verzerrtes Bild zu spannen, muss die Projektion frontal auf das Objekt gespielt und die divergente Strahlung des Lichts (ausgehend vom Projektor) flächig abgefangen werden. Über eine semitransparente Oberfläche zwischen Objekt und Projektor wird das Bild flächig auf das Objekt geworfen. Diese Fläche verhält sich wie ein Filter, welcher die Lichtstrahlen aufnimmt und auf das Objekt überträgt. Über die Krümmung des Objekts multiplizieren sich die übertragenen Bilder, sie beeinflusst die Größe der Reflexionen. Die Entfernung von Objekt zu Rückprojektionsleinwand und Abstand zwischen Projektor und Leinwand haben ebenfalls Einfluss auf die Bildgröße. Je größer der Abstand zwischen Objekt und Leinwand, desto kleiner ist das Bild auf der konvexen Hülle des Objekts. Je größer der Abstand zwischen Projektor und Leinwand, desto größer ist das Bild auf der Leinwand. Die eigene Position im Raum (Mensch zu Objekt) bestimmt wie viele Reflexionen wir wahrnehmen, so wie deren Verzerrung.